Sternsinger unterstützen Familien im Libanon

Von epd

Wegen der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten ist das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ besorgt um Kinder in den betroffenen Regionen. „Kinder sind die Hauptleidtragenden dieses Krieges und einer ständigen Gefahr und Angst ausgesetzt, von Bomben und Raketen getroffen zu werden“, erklärte Sternsinger-Präsident Dirk Bingener am Donnerstag in Aachen. Für vertriebene Kinder und deren Familien im Libanon stelle das Werk eine Nothilfe in Höhe von 50.000 Euro bereit. Damit unterstütze es rund 700 Mädchen und Jungen sowie ihre Familien in zehn Notunterkünften in Beirut und im Süden des Landes.

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11 Kommentare

  1. Es ist schön, dass die Sternsinger die Kinder im Libernon unterstützen. Als ich noch klein war, d.h. In den 1980er-Jahren haben viele Leute demonstrativ nicht aufgemacht, wenn die Sternsinger geklingelt haben. Sie wollten die Spende für die Sternsinger sparen.

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  2. Das kath. Missionswerk Sternsinger leistet gute Dienste, in der Ukraine sowie im Nahen Osten. Einen Save Space für Kinder während des Krieges zu schaffen ist immer richtig, nicht immer machbar. Wir können uns das Leid der Kinder, die Ängste und Traumata dort kaum vorstellen. Und auch hier übertragen Kinder dies in ihr eigenes Lebensumfeld. Unser Enkel (9) äussert immer wieder Ängste, dass der Krieg auch hierher zu uns kommt. Es erfordert von uns viel Kraft, sellische Fürsorge und Einfühlungsvermögen, mit ihm darüber zu sprechen.
    Kein Kind sollte unter Raketen, Bomben, Gewalt und Hass aufwachsen, in keinem Land. Und da, wo es jetzt nicht anders geht, möge Gott Abhilfe schaffen und Menschen beauftragen, zu helfen und sich zu kümmern. 🙏

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      1. @Ute Engels
        Danke. Mit gut Zureden, ablenken und Geraderücken, von dem, was in der Schule so geredet wird, gelingt es.

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        1. Wenn ich dazu auch noch meinen Senf geben darf : unser süsser kleiner Neffe Ethan hat seiner Mama erklärt „la guerre, ça fait bobo“ (Krieg macht aua). Zustimmung !

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          1. @Antonia
            Ja, kleine Kinder haben ihre ganz eigene Sprache und sprechen unverblümt aus, was sie empfinden. 😉

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  3. „Kinder sind die Hauptleidtragenden dieses Krieges „, besser gesagt, der Terror-Organisation Hisbollah.

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  4. Es wäre noch schöner gewesen sie hätten auch für israelische Kinder gesammelt?! Das würde den Frieden im Heiligen Land noch mehr beflügeln …

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    1. @Nicole Jeanne
      Kindermissionswerk Sternsinger unterstützt auch Schulen in Israel, z.B. die „Hand in Hand Schule“ in Jerusalem, wo jüdische und arabische Kinder zusammen lernen. Sie unterstützen Kinder in Syrien, Libanon, Israel, Westjordanland, Irak, Ukraine…
      Den Frieden Im Heiligen Land und im ganzen Nahen Osten beflügelt es allerdings nicht. Leider!

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      1. Man kann nicht von einem solchen Werk erwarten, dass es das Angesicht des Nahen Ostens verändert, wenn dies schon für mächtige Männer eine große Herausforderung darstellt. Das ist nicht die Zielsetzung solcher Werke. Aber durch welche, wie zum Beispiel „Hilfe für Brüder international“, „Samaritans Purse“, „GAiN“, werden durchaus riesige Veränderungen erreicht und zwar im Leben einzelner Menschen, Familien und von da ausgehend auch weiterer. Dies ist zu unscheinbar für die gewöhnlichen Nachrichtensendungen. Wenn Einzelne (wieder) auf die Beine kommen (Selbstständigkeit durch Ermutigung, Hilfe zur Selbsthilfe) kann das ausstrahlen, in Verwandschaft, Dorf, Gegend, Volksgruppe usw.. Vielleicht wird jemand später wegen einer scheinbaren Kleinigkeit, die ihn aber in der Kindheit tief berührt hat und dann sein ganzes Leben stark prägt, Pastor und bildet Evangelisten mit aus, die tausende erreichen. Man sollte die kleinen Dinge nicht gering schätzen. Jedes unserer Gebete, die paar gespendeten Euro, jedes Zupacken, Lächeln, gutes Wort hat seinen eigenen Wert und wir werden wohl erst, wenn Jesus wiederkommt, erfahren, welchen (Domino-)Effekte diese vermeintlich unwichtigen Details hatten. Mutter Theresa hatte Massen an Bedürftigen vor sich. Wie sollte sie dies bewältigen? Sie tat es in dem sie erst einem half, dann einem anderen, dann wiederum dem nächsten und so fort.

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        1. Super geantwortet, so ist es. Danke!

          Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.
          Ella

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