Spezialeinheit tötet drei Terrorverdächtige

HEBRON (inn) – Eine israelische Spezialeinheit hat am Dienstag in der Ortschaft Jatta bei Hebron drei bewaffnete Palästinenser getötet. Die Männer gehörten einer Salafisten-Zelle an. Sie sollen Anschläge gegen Israelis und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) geplant haben.

Wie die Tageszeitung „Jerusalem Post“ unter Berufung auf Israels Inlandsgeheimdienst „Schabak“ berichtet, waren zwei Verdächtige in einem Fahrzeug unterwegs, als sie von dem Sonderkommando gestellt wurden. Die Sicherheitskräfte feuerten zunächst auf die Reifen des Wagens. Als die Palästinenser das Feuer erwiderten, wurden sie in dem Gefecht getötet.
In dem Wagen wurden Sprengstoff und Waffen gefunden. Laut dem Bericht kam es etwa eine Stunde später zu einem Schusswechsel mit einem dritten Verdächtigen. Dieser wurde ebenfalls getötet.
Palästinensischen Angaben zufolge handelt es sich bei den Männern um Mussa Muhammad Makhamrah, Mahmud Chalid al-Nadschar und Muhammad Fuad Najrukh.
Die Verdächtigen sollen in den vergangenen Monaten mehrere Bombenanschläge gegen Israelis und die PA von einem Versteck aus vorbereitet haben. Auch die Entführung eines israelischen Soldaten sei geplant gewesen.
Der „Jerusalem Post“ zufolge suchen israelische Spezialeinheiten nach weiteren Mitgliedern der Terrorzelle. In den vergangenen Tagen seien bereits mehrere Verdächtige verhaftet worden.

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