„Solidaritätsbesuch“ des bayerischen Landesbischofs im Heiligen Land

JERUSALEM (inn) – Der bayerische Landesbischof Johannes Friedrich ist am Sonntag zu einem einwöchigen „Solidaritätsbesuch“ in Israel eingetroffen.

Die Solidarität des deutschen Kirchenvertreters gelte jedoch ausschließlich den Christen in den palästinensischen Autonomiegebieten, teilt die evangelische Propstei in Jerusalem mit.

Propst Martin Reyer (Jerusalem) betonte gegenüber Israelnetz, daß die christlichen Palästinenser nicht in die Gewalttätigkeiten verwickelt seien. Vielmehr säßen sie im israelisch-palästinensischen Konflikt „zwischen allen Stühlen“ und seien am schlimmsten von den Auseinandersetzungen betroffen.

Der Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten betonte weiter: „Wir Christen müssen eine Alternative gegen die Gewalt im Heiligen Land darstellen.“

Außer Besuchen der evangelisch-lutherischen Gemeinden in Bethlehem und Beit Jala sind Begegnungen mit alten Bekannten des ehemaligen Jerusalemer Propstes in der palästinensischen Bevölkerung geplant.

Landesbischof Friedrich wird zu Gesprächen mit dem evangelisch-lutherischen Bischof Munib Younan, dem lateinischen Patriarchen Michel Sabbah und Leitern der äthiopischen und armenischen Kirchen zusammentreffen.

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