Solidarität vor Ort: Kanadier reisen zu Arbeitseinsätzen nach Israel

JERUSALEM (inn) – Nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch zeigen einige Kanadier ihre Solidarität mit Israel: Sie trafen am vergangenen Donnerstag in Israel ein, um freiwillig Dienste zu übernehmen.

Anwälte, Juweliere, Handwerker, Lehrer, Physiotherapeuten und andere Freiwillige haben sich zusammengeschlossen. Sie wollen helfen, Cafés, Restaurants, Geschäfte und andere Einrichtungen, die durch palästinensische Selbstmordattentäter zerstört wurden, wieder aufzubauen. Zudem wollen sie in sozialen Einrichtungen mitarbeiten und helfen, Straßen und Schulen in Jerusalem und Be´er Sheva zu bewachen.

„Diese Aktivisten zeigen wesentlich mehr, als nur ihre Solidarität mit Israel. Sie krempeln ihre Ärmel hoch und arbeiten, um den schrecklichen Ausmaßen des Terrors entgegenzuwirken“, sagte Howard Weisband, einer der Initiatoren.

In den nächsten Tagen werden weitere „Aktivisten“ aus Nordamerika erwartet. Die Reaktionen der Israelis auf diese Einsatzbereitschaft waren überwältigend herzlich, so Weisband weiter.

Er bezeichnete die Gruppen als jüdische Antwort auf die sogenannten „menschlichen Schutzschilde“ aus Europa, die in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen gesorgt hatten. Mehrere sogenannte europäische „Friedensaktivisten“, darunter auch zwei deutsche Frauen, waren während der Militäroperation der israelischen Armee in Ramallah zum Hauptquartier (Mukata) von PLO-Chef Yasser Arafat vorgedrungen und hatten dort gegen die Offensive protestiert. Eine der Deutschen hält sich noch immer in der Mukata auf.

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