Soldaten verhindern Selbstmordanschlag

NABLUS (inn) - Israelische Soldaten haben am Montagabend einen Selbstmordanschlag verhindert. Eigenen Angaben zufolge erschossen sie einen Palästinenser, der sich am Hawara-Checkpoint bei Nablus im Westjordanland in die Luft sprengen wollte.

Wie ein Armeesprecher mitteilte, wollte der Palästinenser den Checkpoint passieren. Als er durch den Metalldetektor ging, löste dieser Alarm aus. Die Soldaten hätten den Jugendlichen aufgefordert, die Hände zu heben. Dabei hätten sie einen Sprengsatz unter seinem Shirt entdeckt. Der Palästinenser habe sich geweigert, sich hinzulegen und habe seine Arme herabgenommen. Da die Soldaten vermuteten, dass er den Sprengsatz zünden wollte, eröffneten sie das Feuer. Bei dem Jugendlichen wurden drei Bomben gefunden.

Palästinensischen Angaben zufolge handelt es sich bei dem mutmaßlichen Attentäter um einen 16-Jährigen aus dem Dorf Beit Furik bei Nablus.

Im Gazastreifen feuerten Palästinenser am frühen Dienstagmorgen erneut eine Rakete auf Israel ab. Dabei wurde niemand verletzt. Wie die Armee mitteilte, schossen Soldaten wenig später von Kampfhubschraubern aus auf die Angreifer. Dabei wurde ein 13-jähriger Palästinenser getötet. Bei einem weiteren Angriff auf Terroristen, die eine Bombe legen wollten, kam ein 32-jähriger Bauer ums Leben. Zudem starb ein Hamas-Mitglied durch eine israelische Rakete.

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