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Soldat stirbt nach Anschlag

GAZA (inn) – Der palästinensische Anschlag auf eine Armeestellung im Gazastreifen vom Sonntagabend hat ein Todesopfer gefordert. Ein verschütteter Soldat konnte in der Nacht zum Montag nur noch tot aus den Trümmern geborgen werden.

Bei dem Opfer handelt es sich um den 20-jährigen Roey Nissim aus Rischon LeZion.

Palästinenser hatten unter einer Stellung der Armee an der Gusch-Katif-Kreuzung im südlichen Gazastreifen einen Tunnel gegraben und dort einen Sprengsatz von etwa 150 Kilogramm gezündet. Die Armeestellung wurde durch die Explosion total zerstört. Fünf weitere Soldaten wurden zum Teil schwer verletzt.

Zu dem Anschlag bekannten sich die Terrorgruppen Hamas und Dschihad al-Islami sowie die Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden von PLO-Chef Jasser Arafats Fatah-Partei.

Nach dem Attentat kam es in der Nachbarschaft von Gusch Katif zu Gefechten zwischen Palästinensern und Soldaten. Dabei kamen in der Autonomiestadt Chan Junis zwei Palästinenser ums Leben. Palästinensischen Angaben zufolge handelt es sich bei einem der Getöteten um einen zwölfjährigen Jungen.

Am frühen Montagmorgen griff die israelische Armee mit Kampfhubschraubern Ziele im Stadtteil Seitun von Gaza an.

Bei dem ersten Angriff feuerten Soldaten drei Raketen auf eine Metallwerkstatt ab. Kurz danach feuerten Kampfhubschrauber sieben Raketen auf eine Fabrik ab. Bei den Angriffen wurden ein Palästinenser und eine Palästinenserin leicht verletzt.

Armeeangaben zufolge hatten Palästinenser in den Gebäuden Raketen hergestellt.

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