„So lehrt die Fatah ihren Kindern die Treue zum Märtyrerblut“

Terroristen beklatschen, amerikanische Flaggen verbrennen: In palästinensischen „Ferienlagern“ lernen die Kinder nicht nur Spaß und Spiel kennen, sondern auch die Verherrlichung von Terrorismus.
US-Flaggen verbrennen, Terroristen beklatschen: Freizeitbschäftigungen für palästinensische Kinder

Foto: MEMRI; Screenshot Israelnetz

US-Flaggen verbrennen, Terroristen beklatschen: Freizeitbschäftigungen für palästinensische Kinder

RAMALLAH (inn) – Die Fatah und die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) bieten in diesem Jahr wieder „Ferienlager“ für Kinder an. Die Kinder lernen dort „Treue zum Märtyrerblut“, wie es die Fatah in einem Video selbst formuliert. Das berichtet die Organisation „Palestinian Media Watch“ (PMW).

Der Film zeigt, wie Kinder verschiedene Terroristen mit einem Lied bejubeln und dazu klatschen: den früheren irakischen Diktator Saddam Hussein, den 2004 verstorbenen Palästinenserführer Jasser Arafat, den Arafat-Vize Abu Dschihad oder den Gründer der Terror-Organisation Hamas, Ahmed Jassin. PMW weist darauf hin, dass die Kinder dabei T-Shirts des Obersten Rates für Sport und Jugend der PLO tragen.

Das Video wurde laut PMW am 4. Juli auf der Facebook-Seite der Bethlehemer Fatah veröffentlicht. Die Fatah ist die Partei des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas.

„Patriotische Erziehung“ als Ziel

Hinzu kommt, dass mindestens zwei Ferienlager nach palästinensischen Terroristen benannt wurden: nach Dalal Mughrabi und nach Omar Abu Lila. Mughrabi war verantwortlich für das Küstenstraßenmassaker 1978, bei dem 38 Zivilisten getötet wurden. Lila tötete erst im März dieses Jahres zwei Israelis.

Bereits am 3. Juli veröffentlichte die Fatah ein Video zu Vorgängen in einem „Ferienlager“ in der Autonomiestadt Tulkarm, das die Organisation MEMRI dokumentierte. Dort zerrissen und verbrannten die Kinder amerikanische Flaggen und Bilder des US-Präsidenten Donald Trump. Der Leiter des Lagers, Ihsan Hattab, nannte diese „patriotische Erziehung“ das oberste Ziel des Lagers. Ein Junge erzählte in die Kamera: „Ich als ein palästinensisches Kind lehne wie alle palästinensischen Kinder jede Art von Deal ab. Das ist unser Zuhause, und Jerusalem ist unser.“

Von: df

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