Sinai: Versuchter Anschlag auf Gaspipeline nach Israel

EL-ARISCH (inn) - Sechs bewaffnete Männer haben am Sonntagmorgen auf der nördlichen Sinai-Halbinsel versucht, eine Leitung zu sabotieren, die Israel und Jordanien mit Erdgas versorgt. Die Männer hatten einen Wächter überwältigt und einen Sprengsatz an der Gasstation deponiert. Anschließend waren sie geflüchtet.

Wie das Wirtschaftsmagazin "Globes" meldet, explodierte die Bombe nicht. Laut dem Bericht wurde die Gaslieferung nach dem Vorfall kurz unterbrochen und am Nachmittag wieder aufgenommen.

Bereits Anfang Februar war an einem Gasterminal auf der Sinai-Halbinsel eine Bombe explodiert. Die Lieferung nach Israel musste danach für mehrere Wochen ausgesetzt werden.

Israel bezieht etwa 40 Prozent seines Gasbedarfs aus Ägypten.

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