Sinai-Attentäter planten Anschläge in Israel

TABA (inn) – Die Terroristen, die vor einem halben Jahr zwei Anschläge auf der Sinai-Halbinsel verübt haben, wollten ursprünglich Israel direkt angreifen. Das teilte ein Staatsanwalt in Ägypten am Sonntag mit.

Dem Bericht zufolge wollten die Attentäter Anfang 2004 von Ägypten aus in die Palästinensergebiete eindringen, um Anschläge in Israel verüben zu können. Doch dieser Versuch scheiterte laut der regierungsnahen ägyptischen Zeitung “Al-Ahram”. Deshalb wählten sie zwei ägyptische Hotels auf der Sinai-Halbinsel. Die Bombenanschläge am 7. Oktober forderten 34 Todesopfer – darunter waren 12 Israelis.

Wie die Tageszeitung “Ha´aretz” berichtet, sollen zwei Ägypter, die in die Attentate verwickelt waren, in Ägypten vor Gericht gestellt werden.

Unterdessen kündigten etwa 15.000 Israelis an, über die Pessach-Feiertage in den Sinai zu fahren. Das jüdische Fest beginnt am Abend des 23. April. Nach den Anschlägen hatten die Israelis den Sinai von der Liste ihrer Urlaubsziele gestrichen. Das Außenministerium in Jerusalem hat seine Warnung vor Reisen in die Region noch nicht aufgehoben.

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