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Sicherheitslage und Rezession: Israelis reisen seltener ins Ausland

JERUSALEM (inn) – Die Zahl der Auslandsreisen von Israelis ist im Jahr 2002 im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent zurückgegangen. Dies gab das Zentrale Statistikamt unter Berufung auf Aufzeichnungen von Beamten an den israelischen Grenzen bekannt.

Der Untersuchung zufolge wurden im Jahr 2002 insgesamt 3,27 Millionen Ausreisen von Israelis registriert. Im Vorjahr waren es noch 3,56 Millionen gewesen. Damit setzt sich ein Trend fort, der sich bereits Anfang 2001 abgezeichnet hatte, als die Zahl der Auslandsreisen etwa gleich blieb. Davor war sie ein Jahrzehnt lang im Durchschnitt jährlich um 14 Prozent gestiegen.

Als Ursachen für die gegenwärtige Entwicklung gab das Statistikamt die seit Oktober 2000 angespannte Sicherheitslage, den Anstieg der Wechselkurse ausländischer Währungen sowie die wirtschaftliche Rezession in Israel an.

Die Zahl der Übernachtungen von Israelis in Hotels innerhalb des Landes stieg dagegen in den vergangenen zwei Jahren jährlich um zehn Prozent an.

Von den Fahrten ins Ausland fanden 86 Prozent auf dem Luftweg statt. Nach Jordanien führten 60 Prozent der Reisen auf dem Landweg, nach Ägypten 40 Prozent.

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