Senatorin Hillary Clinton in Jerusalem: „Sbarro ist Ground Zero“

JERUSALEM (inn) – Während die europäischen Touristen zu Hause bleiben, zeigt Hillary Clinton, daß Israel doch ein sicheres Reiseland ist – die Senatorin des US-Bundesstaats New York kam für zwei Tage nach Jerusalem.

Die Ehefrau des früheren US-Präsidenten Bill Clinton sprach unter anderem von Journalisten in der Pizzeria Sbarro, wo im vergangenen August 15 Menschen getötet und Dutzende verletzt wurden. Hillary Clinton nannte das Lokal „Jerusalems Ground Zero“ – zum Vergleich mit dem so bezeichneten Platz des World Trade Centers in New York.

„Überall wo Terrorismus zuschlägt, ist Ground Zero. Ich bin hier, um der Welt zu zeigen, daß das Sbarro offen ist und auf seine Gäste wartet“ fügte die Senatorin hinzu.

Clinton äußerte sich sehr kritisch gegenüber der palästinensischen Führung, mit der sie zu keinen Treffen zusammenkam. Die Tageszeitung „Yediot Ahronot“ zitiert die Senatorin: „Alle wissen, daß Arafat an der Gewalt schuld ist, die nach ,Camp David‘ einsetzte. Er erzieht die palästinensischen Kinder zum Haß auf Juden und zur Nichtanerkennung Israels. Die Gewalt könnte auf seine Anweisung hin beendet werden. So wie er die Gewalt gebilligt hat, so kann er sie auch verhindern. Er kann die Anführer des Terrors stoppen und sicherstellen, daß das Gefängnis keine Drehtür ist. Arafat kennt die Terroristen, was sie tun und wo sie sich befinden – und es gibt keine Ausrede, den Terror nicht zu beenden.“

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