Selbstmordattentat in Ariel – Zehn Verletzte

ARIEL (inn) – In der jüdischen Stadt Ariel in Samaria, hat sich am Donnerstagnachmittag ein palästinensischer Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt und dabei zehn Israelis verletzt.

Der Palästinenser betrat um circa 15:30 Uhr (Ortszeit) den Supermarkt des Eshel HaShomron Hotels in Ariel und zündete dort den Sprengsatz.

Einer der zehn Verletzten befindet sich in ernstem Zustand, meldet die „Jerusalem Post“. Die Verwundeten wurden in das Beilinson-Krankenhaus nach Petah Tikvah gebracht.

Zu dem Attentat bekannte sich die radikale Terrororganisation „Volksfront für die Befreiung Palästinas“ (PFLP).

Ariel liegt zwischen den von Palästinensern bewohnten Autonomiestädten Ramallah und Shechem (Nablus) in Samaria. Das weit über die Grenzen Israels hinaus bekannte komfortable Hotel Eshel HaShomron mit 102 Zimmern liegt rund 30 Auto-Minuten entfernt vom Ben-Gurion-Flughafen (Lod). Die Entfernung von Jerusalem beträgt eine Auto-Stunde. Das „Eshel“ (deutsch: Tamarisken-Baum) ist das einzige Kurhotel Samarias.

Das privat geführte „Eshel“ ist bei Touristen beliebt, weil es neben Ruhe und Entspannung auch Ausflugsmöglichkeiten in Samaria bietet: unter anderem zum Berg Garizim (Segensberg) bei Shechem oder Sebaste, der biblischen Hauptstadt Samarias. Unweit entfernt liegt Kedumim, dessen archäologisches Museum eine Touristenattraktion ist.

Eine neu gebaute Straße verbindet die Stadt Ariel schnell und sicher mit dem Großraum Tel Aviv.

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