Selbstmordattentat im Gazastreifen – Zwei Grenzsoldaten verwundet

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GAZA / JERUSALEM (inn) – Bei einem Selbstmordattentat eines Palästinensers an dem Erez-Grenzübergang im Norden des Gazastreifens sind am Montagmorgen zwei israelische Soldaten verwundet worden.

Der Attentäter sprengte sich an dem Kontrollpunkt in die Luft, als Dutzende Palästinenser aus dem Gazastreifen auf ihrem Weg zur Arbeit in Israel waren.

Die beiden Grenzsoldaten wurden von Splittern der Bombe an den Beinen verletzt. Angaben der behandelnden Ärzte zufolge, befinden sich beide nicht in Lebensgefahr.

In jüdischen Ortschaften im Gazastreifen gingen am Sonntag mehr als 15 Mörsergranaten nieder. Nach der Ermordung eines der meistgesuchten Hamas-Terroristen durch die israelische Armee nahe der von Palästinensern bewohnten Stadt Shechem (Nablus) in Samaria hatten Tausende Hamas-Anhänger Rache für den 34jährigen Mahmud Abu Hanoud angedroht.

Bei einem Granaten-Angriff auf die jüdische Ortschaft Kfar Darom wurde am Samstagabend ein Israeli getötet, zwei weitere verletzt. Am frühen Sonntagmorgen griffen israelische Kampfhubschrauber daraufhin mehrere Gebäude der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) im Gazastreifen mit Raketen an.

Abu Hanoud wird für den Tod von mindestens 43 Menschen durch Bombenanschläge verantwortlich gemacht. Er war am 11. Oktober vergangenen Jahres von der PLO aus der Haft entlassen worden. Zuvor hatte er sich der PA-Behörde gestellt, nachdem eine versuchte Festnahme durch eine israelische Spezialeinheit in dem arabischen Dorf Atzira al-Shimaliya bei Shechem gescheitert war.

Stabschef Mofaz entgeht knapp einem Anschlag

Am Sonntagnachmittag entging der Generalstabschef der israelischen Armee, Shaul Mofaz, offenbar nur knapp einem Attentat. Mofaz war in der Umgebung der Ortschaft Beit Hagai südlich der Erzväterstadt Hebron in Judäa unterwegs, als zwei Bomben in unmittelbarer Nähe zu seinem Fahrzeug explodierten. Die Sprengkörper waren am Straßenrand plaziert.

Nach dem Attentat wurde Mofaz in einem nahegelegenen Stützpunkt der Armee in Sicherheit gebracht und später nach Tel Aviv geflogen.

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