See Genezareth: Neuer Damm soll Wasserversorgung sichern

TIBERIAS (inn) - Israels staatliche Wassergesellschaft Mekorot will am See Genezareth vorrübergehend einen Damm errichten. Durch das beständige Absinken des Wasserstandes besteht die Gefahr, dass das Wasser mehrere Pumpen nicht mehr erreicht, und die Bewohner in der Region im Trocknen stehen.

„Um ein kontinuierliches Pumpen zu ermöglichen, werden wir östlich des Deganja-Dammes, dort wo der Jordan den See verlässt, eine Barriere errichten. Dadurch wird eine Art Reservoir zwischen den beiden Dämmen entstehen, in dieses werden wir Wasser vom See hineinleiten“, gab Mekorot-Leiter Rafi Noy bekannt. Der Wasserstand im errichteten Reservoir werde dadurch höher sein als im See Genezareth selbst und somit die Pumpen erreichen.

Die Lösung durch den Dammbau war im Jahr 2001 erstmals erprobt worden. Damals hatte es eine ähnliche Wasserknappheit gegeben.

Die Pumpen am Deganja-Damm fördern stündlich etwa 5.000 Kubikmeter Wasser. Damit werden Bewohner im Jordantal versorgt, ein Teil des Wassers wird ins benachbarte Jordanien geleitet.

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