Schwester der Selbstmordattentäterin: „Sie plante ein zweites Sbarro-Attentat“

SHECHEM (inn) – Die 21jährige palästinensische Selbstmordattentäterin, die bei einem Anschlag am Mittwochabend nahe Modi´in drei Soldaten verwundete, wollte eigentlich ein „zweites Sbarro-Attentat“ verüben.

Das sagte am Donnerstag die Schwester der Selbstmordattentäterin, die 20järhige Shireen Abu Aisha in Shechem (Nablus) vor Journalisten.

In dem Wohnhaus hängen einem Bericht der Tageszeitung „Jerusalem Post“ zufolge mittlerweile zahlreiche Bilder und Plakate der 21jährigen Darine Abu Aisha, die von ihrer Familie und Anwohnern als „Heldin“ bezeichnet wird.

„Meine Schwester sprach schon seit langem über Selbstmordattentate wie das auf die Diskothek Dolphinarium oder auf die Pizzeria Sbarro. Schade, daß es meine Schwester nicht geschafft hat, genauso viele Menschen umzubringen“, sagte die 20jährige Palästinenserin. Sie und ihre Familie wünschten sich daher „ein Attentat, das den Vorstellungen ihrer Schwester entspricht.“

Bei den Attentaten von Palästinensern auf die beiden Einrichtungen in Tel Aviv und Jerusalem waren im vergangenen Jahr insgesamt 36 meist jugendliche Israelis getötet und hunderte verletzt worden.

Die palästinensische Selbstmordattentäterin hatte sich an einem Straßenkontrollpunkt bei Modi´in in die Luft gesprengt. Sie studierte Englisch an der Al-Najah Universität in Shechem. Auf einem Videoband bekannte sich die Frau zu dem Attentat. Sie war zudem Mitglied der Al-Aksa-Brigaden, dem militärischen Arm der Fatah-Gruppe.

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