Schwert aus der Römerzeit entdeckt

JERUSALEM (inn) - Israelische Archäologen haben in Jerusalem ein rund 2.000 Jahre altes Schwert ausgegraben. Die Stichwaffe gehörte offenbar einem Infanteristen der römischen Garnison.

Mitsamt der Lederhülle sei das Römerschwert erhalten gewesen, sagte eine Sprecherin der israelischen Altertumsbehörde laut einer Meldung des Nachrichtendienstes "Arutz Scheva". Auch Teile des Gürtels, an dem die Waffe getragen wurde, seien entdeckt worden. Der Ausgrabungsleiter, Eli Schukron, geht davon aus, dass das Schwert einem römischen Soldaten gehörte, der zu Beginn des jüdischen Aufstands gegen die Römer im Jahr 66 nach der Zeitrechnung bei Jerusalem stationiert war.

"Das Schwert ist erstaunlicherweise gut erhalten – nicht nur bezüglich der Länge, die etwa 60 cm beträgt", sagte Schukron. Die Stichwaffe sei bei Ausgrabungsarbeiten in einem antiken Abflusskanal in der Nähe der Jerusalemer Klagemauer entdeckt worden, heißt es in einer Mitteilung der Altertumsbehörde. Der Kanal habe während der römischen Herrschaft oft als Versteck und Zufluchtsort gedient.

Neben dem Schwert fanden die Wissenschaftler noch einen Stein mit der Eingravierung einer Menorah.

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