„Schuh-Attentäter“ Reid war im Juni in Israel – Shin Bet ermittelt

TEL AVIV (inn) – Der sogenannte „Schuh-Attentäter“ Richard Reid ist bereits im Juni diesen Jahres in Israel den Sicherheitsbeamten am Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv aufgefallen.

Wie die Tageszeitung „Jerusalem Post“ berichtet, sei der 28jährige zum Islam übergetretene Brite vor einem Aufenthalt in Israel von Sicherheitsbeamten längere Zeit befragt worden. Der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet untersucht zur Zeit, aus welchem Grund sich Reid in Israel aufhielt.

Der mutmaßlich von der Terrororganisation Osama Bin Ladens, El Qaida, in Afghanistan ausgebildete Reid hatte am Samstag ein Attentat auf ein amerikanisches Passagierflugzeug geplant. Er hatte einen komplexen Sprengsatz in seinen Schuhen versteckt.

Fluggäste und Besatzungsmitglieder der American Airlines-Maschine konnten den 28Jährigen während des Fluges von Paris nach Miami (US-Bundesstaat Florida) jedoch überwältigen. Die Maschine wurde daraufhin von US-Kampfjets nach Bosten begleitet. Alle 185 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder blieben unverletzt.

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