Die Schneefälle in den Golan-Höhen hatten am Freitagmorgen begonnen. Die Hauptstraßen in der Region wurden wegen eines Schneesturmes zeitweise gesperrt. Wie die Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet, wurden auf dem Hermon rund 1,5 Meter Schnee gemessen. Im unteren Teil liegt bis zu einem Meter Schnee.
"Der Winter ist ein Segen, nicht nur für die Landwirte, sondern auch für die Tourismusbetreiber", sagte Meir Levy, Vorsitzender des Tourismusforums für Obergaliläa, und Direktor eines Ressorts in der Ortschaft Gonen. Viele Touristen seien gekommen, um den Schnee und die jetzt wasserreichen Flüsse in der Region zu sehen. Sein Ressort sei während des Wochenendes zu 90 Prozent ausgebucht. Kollegen in der Region hätten von ähnlichen Belegungsraten berichtet, so Levy.
Die Niederschläge am Wochenende ließen außerdem den Wasserstand des Sees Genezareth um elf Zentimeter steigen. Dieser befindet sich damit jedoch noch immer 44 Zentimeter unter der roten Niedrigwasserlinie.