Der Generalstaatsanwalt habe die Schließung der Büros „aufgrund der Verbreitung von Falschmeldungen und einer Schmierkampagne gegen die Hamas und Gaza sowie über das, was in Ägypten passiert, angeordnet“, sagte ein Hamas-Vertreter der Nachrichtenagentur AFP.
Die Kultur- und Medienkommission der Fatah kritisierte die Schließung. Diese verletze das Recht der Palästinenser auf Information. Die Partei forderte arabische Medienorganisationen und Menschenrechtsgruppen auf, gegen den Beschluss vorzugehen. Die sozialdemokratische Partei „Palästinensische Nationale Initiative“ und auch die „Palästinensische Volkspartei“ (PPP) riefen die Hamas auf, die Entscheidung zu überdenken und die Meinungsfreiheit zu respektieren.
Auch die Terrorgruppe „Volksfront für die Befreiung Palästinas“ (PFLP) rief die Hamas auf, die Schließung zu überdenken. Sie verurteile solche „Angriffe gegen Journalisten und journalistische Arbeit“, heißt es laut der Nachrichtenagentur „Ma‘an“. Die „Demokratische Volksfront für die Befreiung Palästinas“ (DFLP) forderte eine Öffnung der Medienbüros, da deren Schließung die Meinungs- und Medienfreiheit verletze.