Meidan hatte an dem Deal mitgewirkt, der im Oktober 2011 zur Freilassung Schalits im Austausch für 1.027 palästinensische Gefangene führte. Zuvor hatten Hagai Hadas und Ofer Dekel den Posten des israelischen Unterhändlers aufgegeben. Meidan sei es bei den Verhandlungen um die Freilassung gelungen, Vertrauen bei den Palästinensern und den ägyptischen Vermittlern aufzubauen, schreibt die Tageszeitung "Yediot Aharonot". Nach dem erfolgreichen Austausch wurde Meidan von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu zum Koordinator für die Angelegenheiten vermisster und gefangener israelischer Soldaten ernannt. Er trat damit die Nachfolge von Ilan Biran an, der den Posten für zehn Jahre inne hatte. Auf einer entsprechenden Liste befinden sich derzeit noch sechs Namen: Sacharia Baumel, Zvi Feldman, Jehuda Katz, Ron Arad, Madschdi Halabi und Guy Hever.
Der Bitte von Premierminister Benjamin Netanjahu, sich bei Bedarf weiter um diese Fälle zu kümmern, sei Meidan nachgekommen. Aus Netanjahus Büro hieß es dazu: "In meinem Namen und dem der Bürger Israels danke ich David für die erbrachte und wichtige Arbeit, die er getan hat und die er weiter tun wird, für das Auffinden von vermissten oder gefangenen Soldaten."