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Schäuble für Einbezug der EU in Lösung des Nahost-Konflikts

BERLIN (inn) – Die EU sollte sich nicht aus Gründen einer „Balancierung“ des Einflusses eher den Interessen der palästinensischen Seite widmen, wenn die USA sich an Israel gebunden fühlten. Dies äußerte der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion von CDU/CSU, Wolfgang Schäuble, nach Gesprächen in Israel und in den Autonomiegebieten.

Ein solches Verhalten führe überhaupt nicht zum Ziel einer friedlichen Lösung, sagte Schäuble nach Berichten der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ). Gerade nach den jüngsten Anschlägen sei ein koordiniertes Einwirken um so dringender.

Schäuble fordert weiter, daß sich die europäischen Länder stärker bei der Lösung des Nahost-Konflikts beteiligen. Schäuble sei von beiden Parteien nach der Rolle der Europäer im Friedensprozeß gefragt worden. Während des Besuches von US-Präsident Bush habe man ein ähnlich ausgerichtetes Engagement der EU vermißt.

Wenn die Europäer gemeinsam mit den USA gegenüber Israel und den Palästinensern aktiv würden, könnte nach Ansicht Schäubles womöglich ausreichend Druck entstehen, der zur Konfliktlösung führen könnte.

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