Saudi-Arabien verweigert israelischer Diplomatin Einreise zu UN-Konferenz

Von Israelnetz

Saudi-Arabien hat der stellvertretenden Generalleiterin des israelischen Außenministeriums die Einreise zu einer UN-Konferenz in Riad verweigert. Die Diplomatin Nina Ben-Ami musste ihre Rede am Mittwoch daher per Videoschalte aus Wien halten. Sie erklärte, dieses Vorgehen widerspreche den in der UN-Charta festgehaltenen Vorgaben für Gleichberechtigung. Eine Videoschalte ersetze nicht die persönliche Teilnahme. Die 21. Generalkonferenz der Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO) begann am Sonntag und endet am heutigen Donnerstag. (df)

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10 Antworten

  1. Frage ; wurde sie diskriminiert, weil sie Israelin ist oder weil sie eine Frau ist ? Wie auch immer, Saudi-Arabien hat natürlich kein Recht, den Vertreter eines Landes, das Mitglied der UNO ist, an der Teilnahme an einer UN-Konferenz zu hindern. Aber für arabische Länder gelten da wohl andere Masstäbe. Pecunia non olet, wussten schon die alten Römer.

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  2. Saudi-Arabien, ein Partner Israels? Nein, eher ein Feind des jüdischen Staates, ein Feind der Juden seit
    Mohammed 627 n. Chr. in Medina ein erstes Massaker an Juden verübte. Aber das weiß Jeder, auch Ernesto, unser Gärtner, hochgebildet.

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  3. Ich erinnere mich daran, dass letztes Jahr der israel. UN-Botschafter Gilad Erdan Seiten der UN-Charta während einer Rede auf dem Podium geschreddert hat, ein Eklat. Es ging um die Resolution, Palästina als Beitrittskandidat der UN anzuerkennen. Eine Berufung auf die Charta der israel.Diplomatin ist daher sinnlos.
    Während Israel noch immer keine vollständige Anerkennung auf sein Existenzrecht durch die internationale Gemeinschaft besitzt, anerkennt man einen palästinensischen Staat. Die UN sind der einzige Ort der Welt, an dem alle Staaten dieser Welt zusammenkommen, aber von einer souveränen Gleichheit der UN-Staaten, kann hier keine Rede sein. Die UN hat ihre Ziele verloren. Sie bleibt zum großen Teil hinter ihren Möglichkeiten zurück, schießen nur mit giftigen Pfeilen. Vielleicht sollte sie den alten Häuptling Guterres in Rente schicken und sich reformieren. Und Bin Salman in Saudi Arabien sind nur Geschäfte mit Trump wichtig. Normale Beziehung zu Israel macht er von einem palästinensischen Staat abhängig. Am Ende hat sich Nina Ben-Ami vielleicht Ärger erspart.

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    1. Liebe Ella, ganz so schlimm es ja zum Glück nicht. Der Staat Israel ist durch bindende Resolution des UN-Sicherheitsrates seit Jahrzehnten anerkannt und Mitglied der UN. Das Existenzrecht Israels ist – wie das aller Mitgliedsstaaten der UN – de jure gesichert. Israel ist von über 80% der 193 Mitgliedsstaaten der UN anerkannt. Die Palästinener haben zwar einen Beobachterstatus bei der UN-Generalversammlung und „Palästina“ ist von knapp 2/3 der Mitgliedstaaten der UN anerkannt, es ist aber weder Mitgliedsstaat der UN noch ein Staat. Laut bindender Resolution des UN-Sicherheitsrates (Trump-Plan), kann ein palästinensicher Staat erst gegründet werden, nachdem bestimmte (aus heutiger Sicht wenig realistische?) Voraussetzungen dafür geschaffen worden sind. Die Amtszeit von Guterres endet zum Glück Anfang 2027. Bin Salman traue ich auch nicht, die F-35 hätte Trump ihm komplett verweigern sollen.

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    2. Tja, als Abbas nicht nach Amerika zugelassen wurde haben alle gejubelt.
      Die UN Charta gilt nicht nur für Israel und seine verbündeten, oder doch?

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      1. Von Seiten der UN ist die Charta bislang immer gegen Israel ausgelegt worden,die Massen an Resolutionen gegen Israel zeigen es doch nur allzu deutlich.
        Beschweren Sie sich, nur weil mal jemand anders dran ist, auch noch einer, dessen Organisation als terroristisch eingestuft ist, zumindest in den USA?

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  4. Verweigert israelische Diplomatin die Einreise. Ja, klar! Nur nicht die Wahrheit zu erfahren. Ein Video ersetzt nicht die persönliche Teilnahme. Den Ausdruck der persönlichen Überzeugung, das legale Vorgehen der Diplomatie und die Repräsentation des betreffenden Staates. Außerdem ist es diskriminierend. Nur der arabischer Standpunk der Politk soll unterstützt werden! Karin

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  5. Die Frage stellt sich, warum führt man so eine Veranstaltung dort überhaupt durch ?

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  6. Es sind Wenige, die an der Seite Israels bleiben, aber diese sind treu. Gott ist nicht auf die Untreuen angewiesen, sie schaden sich am Ende selbst. Es ist halt ein grosser Hass zu verzeichnen, weil man es nicht schafft , Israel zu vernichten. Deshalb reagieren die Feinde so böse. Der Hass richtet sich gegen Gott selbst.

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