Russland verzichtet auf Raketenverkauf an den Iran

MOSKAU (inn) - Russland hat seine geplante Raketenlieferung an den Iran gestoppt. Aufgrund der UN-Sanktionen gegen das Regime in Teheran sei der Verkauf auf Eis gelegt worden, heißt es in einer Meldung der russischen Nachrichtenagentur ITAR-TASS.

Demzufolge habe Russlands Präsident Dimitri Medwedew ein Verbot für die Lieferung der vom Iran bestellten Flugabwehrraketen vom Typ S-300 erlassen. Auch der Verkauf von anderen modernen Rüstungsgütern wie Panzern, Kriegsschiffen und Hubschraubern wurde verboten.

Israel hatte in den vergangenen Monaten immer wieder versucht, Russlands Waffenverkäufe an den Iran und Syrien zu verhindern. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hatte zu Beginn der Woche bekannt gegeben, dass es seiner Regierung nicht gelungen sei, Russland von seinem Geschäft mit Syrien abzubringen. Über den Verkauf von Raketen an Syrien hatten sich auch die USA besorgt gezeigt. Sie fürchten, dass die Waffen in die Hände der Hisbollah-Miliz geraten könnten.

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