Reserve-Oberst im Jordantal getötet

BEIT SCHEAN (inn) – Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag einen israelischen Reserve-Oberst im Westjordanland getötet. Sie erschlugen den 61-Jährigen vor seinem Haus. Die Polizei vermutet Palästinenser hinter der Tat, sprach aber bislang nicht von einem Terror-Anschlag.

Bei dem Toten handelt es sich um Sarija Ofer. Der Tageszeitung „Yediot Aharonot“ zufolge hatten er und seine Partnerin Geräusche vor ihrem Haus in Brosch HaBika im Jordantal gehört. Als Ofer nachsah, wurde er von zwei Männern mit einer Axt und Eisenstangen attackiert und erschlagen. Die Frau hatte die Szene vom Fenster aus beobachtet. Sie entkam nach eigenen Angaben aus dem Gebäude, hielt ein Auto auf einer Straße an und informierte die Sicherheitskräfte. Bei ihrer Flucht verletzte sie sich leicht bis mittelschwer an einem Stacheldrahtzaun. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Laut der Frau hätten die Angreifer Arabisch gesprochen. Die Armee leitete umgehend die Suche nach den Tätern ein. Fünf verdächtige Palästinenser wurden bislang festnommen. Noch ist unklar, ob der Anschlag nationalistisch motiviert war oder einen kriminellen Hintergrund hat.
Erst im September hatten Palästinenser zwei Soldaten im Westjordanland ermordet und Anfang Oktober ein neunjähriges Mädchen mit einem Messer verletzt (Israelnetz berichtete).

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