Rechtsextreme Siedler bekennen sich zu Angriffen auf Palästinenser

Von Israelnetz

Rechtsextreme Siedleraktivisten haben sich zu Angriffen auf Palästinenser im Westjordanland und deren Besitz bekannt. Am Montag übermittelten sie eine Auflistung an israelische Sicherheitsbeamte. Sie fasst nach ihrer Darstellung den „Kampf gegen den arabischen Feind im Heiligen Land“ während des jüdischen Monats Adar zusammen, der am Abend des 17. Februar begann. Aufgeführt ist etwa die Zahl der Verletzten und der angezündeten Moscheen. Auf einem Plakat kritisieren sie die Armee wegen Razzien wie dem Abriss von 85 Außenposten. Die Autoren organisieren Aktivitäten der radikalen „Hügeljugend“. (eh)

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5 Kommentare

  1. Wer hat die Absender und den Inhalt überprüft?Könnte auch von Palästinensern konstruiert sein. weil unsere Medien geradezu auf solche Nachrichten warten.

    Jeden Monat finden hunderte paläst. Attacken gegen Juden im Wesrjordanland statt. 2024 waren es über 6300, von den Medien ignoriert.

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  2. Ha,die Hügeljugend, habs mir fast gedacht, die beten immer noch Kahane,Kach und Goldstein an. Für diese Shmocks ist Yigal Amir, der Mörder Rabins fast ein Märtyrer und Heiliger. Ben Gvir und Smotrych stecken da auch mit drin, da möcht ich wetten.
    SHALOM VE SAMEACH PESSACH

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  3. Eine endlose Geschichte: fanatische Siedleraktivisten gegen fanatische pro-Hamas-Palästinenser und umgekehrt. Haben die Extremisten im Westjordanland das Sagen? Kann die israelische Armee dagegen was tun? Ja, sie muss.

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  4. So hat offensichtlich jedes Land sein „Recht“ auf Extremisten („genau wie auch auf seine ganz eigenen Schurken“), auch Israel Alles Andere zu behaupten, wäre auch hier antisemitisch.
    Gewalttätigkeit löst das Problem jedoch nicht, sondern verstärkt es nur.
    Verallgemeinerung auf „die Siedler“ wäre auch hier nicht dienlich.
    Derart zunehmende rechtsextreme und zu verurteilende Siedleraktivitäten können hier dennoch als Art „Betiebsunfall“ gedeutet werden, während wir den „pal. Kampf“ als systemisch ansehen müssen.

    Dennoch glaube immer noch an eine friedliche Koexistenz. Viele Projekte zeigen, dass es möglich wäre.

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  5. Tja, sind diese Siedler wirklich rechtsextrem? Ich finde solche Schubladen wenig hilfreich. Nach dem 7. Oktober kann ich jegliche Vorbehalte gegen Massakerversteher nachvollziehen. Der Punkt ist aber, solche verbotenen Aktionen schaden allen jüdischen Anliegen auf der Welt. Weil sie Vorwände schaffen. Begründen werden sie Antisemitismus nirgends, auch wenn das immer behauptet wird, denn Antisemiten waren immer schon welche. Das hat man am Jubel nach dem Massaker gesehen, das ja hätte Mitgefühl verursachen müssen. Hat es aber nicht. Umgekehrt wird auch Niemand z.B. in Dutschland zum Antisemiten, weil in Isarael ein paar Siedler Straftaten begehen. Vermutlich hatte Siedlerverhalten auch niemals etwas mit Antisemitismus und Israelkritik in Europa zu tun, das schieben immer nur jene vor, die erst zufrieden sind, wenn Israel weg ist. Die Armee handelt richtig, Siedler müssen im Zaum gehalten werden, so sind nunmal die Gesetze. Es gibt aber Wichtigeres.

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