Rammadan Freitagsgebet: Tausende Polizisten im Einsatz

JERUSALEM (inn) – Wegen des ersten Freitagsgebetes der Moslems im Fastenmonat Rammadan, sind in Jerusalem mehr als 2.000 israelische Polizisten im Einsatz. Sie sollen eventuelle Ausschreitungen verhindern.

Auf dem Haram el Sharif, wie die Moslems den Tempelberg nennen, werden am Freitagmittag bis zu Hunderttausend Gläubige erwartet.

Die israelische Regierung hat wegen des Fastenmonats die Beschränkungen für die Palästinenser gelockert. Demnach wurden Straßensperren und zahlreiche Kontrollpunkte aufgehoben. Die Kontrollpunkte zwischen dem Gazastreifen und Israel sollen mehrere Stunden zusätzlich geöffnet bleiben.

Zudem wurde am Donnerstag die Beschränkung aufgehoben, daß nur über 40jährige Palästinenser aus Ost-Jerusalem den Tempelberg betreten dürfen.

In den vergangenen Jahren war es nach dem ersten Rammadan-Gebet immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen.

Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondjahres. Er beginnt, sobald die Sichel des zunehmenden Mondes sichtbar wird und dauert bis zu 30 Tage.

Während des Ramadans ist gläubigen Moslems die Nahrungsaufnahme zwischen Sonnenauf und -untergang verboten. Das Fasten soll den Dank für Allahs Gaben ausdrücken, zudem sollen die Gläubigen lernen, ihre Bedürfnisse zu kontrollieren.

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