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Raketenangriff auf militante Palästinenser

BEIT HANUN (inn) – Israelische Kampfhubschrauber haben am frühen Montagmorgen vier Raketen auf mehrere Palästinenser im nördlichen Gazastreifen abgefeuert – diese wollten Kassam-Raketen auf israelische Ziele abschießen. Zwei Palästinenser wurden nach Angaben palästinensischer Ärzte bei dem Angriff getötet.

Armeeangaben zufolge hatten Soldaten von einem Hubschrauber aus auf einem Friedhof nahe der Autonomiestadt Beit Hanun mehrere Palästinenser entdeckt, die einen Raketenwerfer aufstellten. Mindestens einer von ihnen sei von den israelischen Raketen getroffen worden.

Am Sonntagmorgen griff ein Palästinenser in der Nähe des Damaskustores außerhalb der Jerusalemer Altstadt einen israelischen Grenzpolizisten mit einem Messer an. Dieser erschoss den Angreifer, den 40-jährigen Dschamal Abu-Issa aus dem Norden Jerusalems. Der Polizist wurde mittelschwer am Hals verwundet und ins Haddassa-Krankenhaus bei der Hebräischen Universität gebracht. Der Palästinenser war bereits im Jahr 1994 inhaftiert worden, weil er jüdische Israelis in der Hauptstadt angegriffen hatte. Drei Jahre später wurde er entlassen.

An einem Checkpoint östlich der Autonomiestadt Tulkarm in Samaria hielten Soldaten am Sonntag einen 14-jährigen Palästinenser fest. Wie die Tageszeitung „Ha´aretz“ berichtet, trug der Junge eine Tasche mit 900 Gewehrpatronen bei sich. Er hatte versucht, außen an der Straßensperre vorbeizugehen. Im Verhör sagte er aus, er habe den Inhalt der Tasche nicht gekannt. Ein Mann habe ihm zehn Schekel (etwa 1,80 Euro) dafür angeboten, dass er das Gepäckstück nach Israel bringe. Dieser habe den Checkpoint zu Fuß überquert und dann ein Taxi nach Tulkarm genommen.

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