Am vergangenen Donnerstag, einen Tag nach der Absetzung des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi, hatten Israelis und Ägypter von zwei Explosionen berichtet. Eine Gruppe von Salafisten mit dem Namen „Ansar Bait al-Makdes“ erklärte am Freitag, sie habe Raketen auf Eilat abgefeuert. Die Extremisten machten die Juden für Mursis Sturz mitverantwortlich – daher hätten sie Israel angegriffen, heißt es in einem Bericht der Tageszeitung „Jerusalem Post“.
Israelische Sicherheitskräfte waren davon ausgegangen, dass Raketen in Richtung Israel abgefeuert worden waren. Da jedoch das Raketenwarnsystem nicht ertönte und fünf Tage lang keine Überreste gefunden wurden, vermuteten sie, dass die Geschosse noch auf ägyptischer Seite eingeschlagen waren. Am Dienstag entdeckte jedoch ein Israeli die Reste einer Rakete. Das Geschoss war rund 15 Kilometer nordwestlich von Eilat niedergegangen.