Raketen aus Straßenschildern

GAZA (inn) – Die radikal-islamische Terror-Gruppe Hamas hat die derzeitige Pause von israelischen Militäraktionen offenbar dazu genutzt, ihr Waffenarsenal aufzustocken. Mittlerweile baut sie aus den Rohren von Straßenschildern Kassam-Raketen.

Beobachter der Hamas in der israelischen Armee berichteten am Sonntag, dass die Terroristen einem Material-Mangel vorbeugen wollten. Sie hätten damit begonnen, Straßenschilder abzumontieren, um daraus Raketen zu bauen. Dies führe zu einem Mangel an Schildern auf den Straßen von Gaza, berichtet die Tageszeitung “Jerusalem Post”.

Wenn die derzeitige de-facto-Waffenruhe enden sollte, wolle die Hamas besser vorbereitet sein und über genügend Raketen, Minen und Mörsergranaten verfügen, sagte ein israelischer Offizier. “Ihre Anstrengungen, das Arsenal an Waffen aufzustocken, haben nie geendet”, so der Beobachter. “Nicht nur das, sie führen auch ihre Schmugglerringe in dieser Zeit weiter und bringen Waffen und anderes Material ins Land.” Die Palästinensische Autonomiebehörde hatte vor einigen Wochen angekündigt, derartige Schmuggeltunnel aufzudecken.

Die israelische Armee hat in der Vergangenheit mehrfach Werkstätten zerstört, in denen Kassam-Raketen und Mörsergranaten hergestellt wurden. Diese Werkstätten wurden jedoch oft wieder aufgebaut. Trotz des ausgerufenen Waffenstillstandes hat die Hamas in den vergangenen Tagen weiter Mörsergranaten auf israelisches Gebiet abgefeuert.

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