Rafah: Palästinenser stirbt bei Schusswechsel mit Ägyptern

RAFAH (inn) - Bei einem Feuergefecht mit ägyptischen Grenzposten ist am Montag ein Palästinenser getötet worden. Zuvor hatten die Sicherheitskräfte den Rafah-Übergang zwischen dem Gazastreifen und Ägypten hermetisch abgeriegelt.

Nach dieser vollständigen Absperrung durften auch Palästinenser und Ägypter, die sich auf der falschen Seite befanden, die Grenze nicht überqueren. Daraufhin warfen zahlreiche Jugendliche Steine auf einen ägyptischen Gefechtsstand. Die Ägypter setzten Tränengas ein. Später kam es zu dem Schusswechsel zwischen maskierten Palästinensern und ägyptischen Sicherheitsleuten, berichtet die Tageszeitung „Ha´aretz“.

Der Tote war nach Angaben palästinensischer Ärzte ein 42-jähriger Zivilist. Sechs weitere Palästinenser seien verwundet worden. Laut ägyptischen Vertretern erlitten zudem 38 Ägypter Verletzungen.

Palästinenser mit Sprengstoff gefasst

Unterdessen nahmen ägyptische Sicherheitskräfte in der Grenzstadt Rafah einen Palästinenser fest, der Sprengstoff bei sich hatte. Erst am Morgen hatten zwei Terroristen einen Selbstmordanschlag in der südisraelischen Stadt Dimona verübt, der ein Todesopfer forderte. Sie waren nach palästinensischen Angaben durch den geöffneten Rafah-Übergang nach Ägypten und dann weiter nach Israel gelangt.

Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Richtlinien

Schreiben Sie einen Kommentar

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen