Der Hubschrauber überflog ein Gebiet, das als Hisbollah-Hochburg bekannt ist. Bei dem Angriff kam ein libanesischer Navigator ums Leben. Keine weiteren Menschen wurden verletzt. Dem Piloten gelang eine Notlandung. Nach dem Vorfall beeilte sich das libanesische Militär, die Gegend abzuriegeln.
Laut einer Mitteilung der libanesischen Armee war der Hubschrauber auf einer Trainingsmission, als er unter den Beschuss „bewaffneter Elemente“ gekommen sei.
Die Hisbollah nahm keine Stellung zu dem Zwischenfall.
Ein ranghoher schiitischer Geistlicher, Scheich Abdul-Kamir Kabalan, forderte die Armee auf, die Angelegenheit schnell zu untersuchen. Er äußerte die Vermutung, dass ein Kollaborateur mit Israel für den Angriff verantwortlich sein könnte.
Nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen flogen vor und nach dem Beschuss israelische Kampfflugzeuge über die Gegend. Offenbar habe es sich um Aufklärungsflüge gehandelt.