Der israelische Botschafter in Berlin, Ron Prosor, hat besorgt auf das Ergebnis der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt reagiert. Dieses sollte „jeden beunruhigen, dem die Zukunft des jüdischen Lebens in Deutschland am Herzen liegt“, sagte er laut dpa der Funke Mediengruppe angesichts des deutlichen Sieges der AfD. Bereits am Sonntagnachmittag hatte der Diplomat eine Brandmauer gegen Antisemitismus ohne politische Richtung gefordert. „Jüdisches Leben und das Existenzrecht Israels sind rote Linien – ob von Rechtsextremen, Linksextremen oder Islamisten angegriffen“, schrieb er auf X. (eh)
Deutschland schaut nach rechts. Es darf auf dem linken Auge nicht blind sein.
— Ambassador Ron Prosor (@Ron_Prosor) September 6, 2026
Die Gefahr von Rechtsextremismus ist offensichtlich. Sie wird diskutiert, benannt und verurteilt. Linksextremer Antisemitismus verdient genau dieselbe Klarheit.
Wenn die Linksjugend an Schüler Sticker…
2 Kommentare
Werter Herr Prosor, worauf basiert denn dieser scharfe Fokus auf Rechts ?
Doch wohl zu allererst, weil die Shoah mit all ihren Scheußlichkeiten von Rechts ausging. Der linke Antisemitismus wurde dahingehend lange Zeit als vernachlässigbar betrachtet, dabei steckt gerade auch dort ein ungeheuer großes Potential an Hass und Aggression drin.
Ich mag hier keine Lanze für die Blauen brechen, aber die haben momentan andere Ziele, da sind wir Juden vermutlich für die das kleinere Problem, abgesehen davon kochen die auch nur mit Wasser.
SHALOM
Die Wahl der AfD beunruhigt viele Menschen in der BRD. Meine Bekannten aus Rumänien und ich selbst gehöre aus persönlichen Gründen dazu. In der Stadt, wo ich wohne, hat die AfD meiner Ansicht nach, wenig Chancen. Wenn es dunkel wird sind dort nur arabisch aussehende Personen unterwegs.