Prognose: Anteil der Muslime steigt bis 2030 auf 23 Prozent

WASHINGTON (inn) - In 20 Jahren werden Muslime fast ein Viertel der israelischen Bevölkerung (23,2 Prozent) ausmachen. Dies prognostiziert eine Studie des Projektes "Pew-Templeton Global Religious Futures" in Washington, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Im Jahr 2010 lag der Anteil der Muslime in Israel bei 17,7 Prozent und 1990 bei 14,1 Prozent. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die muslimische Bevölkerung im jüdischen Staat mehr als verdoppelt – sie ist von 0,6 Millionen auf 1,3 Millionen angewachsen. Für 2030 rechnet die Untersuchung mit 2,1 Millionen Muslimen in Israel einschließlich Jerusalem, aber ohne das Westjordanland und den Gazastreifen.

Weiter geht aus der Studie hervor, dass die Region Nahost-Nordafrika auch in 20 Jahren die weltweit höchste Konzentration an Ländern mit islamischer Mehrheit vorweisen wird. Für alle der 20 Länder und Gebiete außer Israel ist zu erwarten, dass die Muslime mindestens 50 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Mit Ausnahme von Israel, dem Libanon und dem Sudan wird der Anteil sogar über 75 Prozent liegen.

Zudem rechnen die Verfasser der Untersuchung damit, dass 2030 in zehn europäischen Ländern ein Zehntel der Bevölkerung muslimisch sein wird: Kosovo, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Republik Mazedonien, Montenegro, Bulgarien, Russland, Georgien, Frankreich und Belgien.

Die Ergebnisse der Studie sind hier einzusehen.

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