Premierminister Sharon entgeht offenbar Mordversuch

JERUSALEM (inn) – Israels Premierminister Ariel Sharon ist offenbar einem Mordversuch durch die radikale Fatah-Organisation von PLO-Führer Yasser Arafat entgangen.

Wie die Tageszeitung „Jerusalem Post“ meldet, hatte die Fatah ein spezielles „Killerkommando“ in der Nähe des Hauses von Sharon in Ostjerusalem stationiert. Diese sollten den Premier während eines erwarteten kurzen Aufenthaltes in seinem Haus nahe des Damaskus-Tores töten.

Israelische Sicherheitsbeamte hatten die Gruppe von fünf Palästinensern jedoch entdeckt und die Terroristen festgenommen.

Die Fatah-Organisation habe unterdessen angekündigt, daß dies nicht der letzte Versuch gewesen sei Sharon zu ermorden, heißt es in dem Bericht weiter.

Sharon ist Eigentümer des sogenannten „Wittenberg-Hauses“ im moslemischen Viertel. Das Haus ist mit einem Leuchter und der israelischen Fahne geschmückt.

Bereits am Sonntag war der israelische Generalstabschef Shaul Mofaz offenbar nur knapp einem Attentat entgangen. Er befand sich in der Ortschaft Beit Hagai, südlich der Erzväterstadt Hebron in Judäa, als zwei Bomben in unmittelbarer Nähe seines Fahrzeuges explodierten.

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