Powell: USA werden Vermittlerrolle nicht aufgeben

WASHINGTON (inn) – Die USA werden ihre Friedensinitiative im Nahostkonflikt trotz der jüngsten Rückschläge weiter fortsetzen, das sagte US-Außenminister Colin Powell am Donnerstag vor Journalisten in Washington.

Die Situation im Nahen Osten habe sich verschlechtert und nicht verbessert, „aber wir können nicht davon laufen, es steht zuviel auf dem Spiel“, sagte Powell.

Zudem forderte der US-Außenminister PLO-Chef Yasser Arafat auf, härtere Maßnahmen gegen radikale Terrororganisationen wie die Hamas zu unternehmen.

„Organisationen wie die Hamas schaden eher der Palästinensischen Autonomiebehörde und dem Palästinenserführer, als dem Staat Israel. Deswegen liegt die Verantwortung auf Arafat gegen diese Gruppen aggressiv vorzugehen“, so der US-Außenminister.

Powell hoffe zudem darauf, daß die EU Arafat überzeuge „sich mehr auf seine Aufgaben in den Autonomiegebieten zu konzentrieren“ als ins Ausland zu verreisen.

Unterdessen will US-Vermittler Anthony Zinni am Freitagnachmittag neue Vorschläge zur Verwirklichung einer Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern vorlegen.

Zinni hatte sich am Donnerstagabend mit dem palästinensischen Chef-Unterhändler Saeb Erekat und später mit Israels Premierminister Ariel Sharon zu Gesprächen getroffen.

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