„Post von Wagner“ für Arafat: Sie haben den Frauenkrieg erfunden

HAMBURG (inn) – Deutschlands bekanntester Kolumnist, Franz Josef Wagner, hat scharfe Kritik an Palästinenserführer Yasser Arafat geübt – weil der Friedensnobelpreisträger Frauen bei Selbstmord-Attentaten zuläßt.

Aktueller Anlaß ist der Anschlag einer 21jährigen Studentin, Darine Abu Aisha aus Balata bei Shechem (Nablus), am Mittwoch bei Modi´in auf israelische Polizeibeamte.

In der bekannten Kolumne „Post von Wagner“ in der „Bild“-Zeitung vom Freitag wirft Wagner dem PLO-Chef vor, er habe „den Frauenkrieg in die Welt gebracht“. „Das ist ein schweres Verbrechen an uns allen“, schreibt Wagner.

An Arafat gerichtet fragt der Kolumnist: „Glauben Sie wirklich, daß im Paradies ein junger Bräutigam auf Ihre Selbstmordattentäterin wartet …? Glauben Sie wirklich, daß die Beerdigung der „Schwester aller Krieger“ eine Hochzeitsfeier ist, wie es aus den Megaphonen auf den Straßen von Ramallah plärrt? Ihr armes, verzweifeltes Volk glaubt es. Aber Sie, Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik? „Ihre Selbstmordattentäterin, die zweite in diesem Jahr, ist ein 21jähriges Mädchen, Studentin der englisch-sprachigen Literatur. Sicher trug sie Jeans, las John Steinbeck, William Faulkner, Ernest Hemingway… bis sie nicht mehr glaubte, daß Gott der Gott der Lebenden ist und sich den Sprengstoffgürtel um die Taille band.“

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