Popsänger pflanzen Bäume in Israel

BEIT SCHEMESCH (inn) – Eine Gruppe von Sängern, die dieses Jahr beim Eurovision Song Contest antreten, hat Israel besucht. Während ihres Aufenthalts pflanzten sie Bäume in einem Wald westlich von Jerusalem.
Der litauische Teilnehmer des Eurovision Song Contest, Donny Montell, hilft bei der Aufforstung

Foto: Eurovision Song Contest; Screenshot Israelnetz

Der litauische Teilnehmer des Eurovision Song Contest, Donny Montell, hilft bei der Aufforstung
Auf Einladung des Jüdischen Nationalfonds (JNF) haben sich 20 Musiker, die im Mai beim Eurovision Song Contest um die Wette singen, in Israel aufgehalten. In der Aufforstungsstation des Zor‘a-Waldes bei Beit Schemesch, westlich von Jerusalem, pflanzte die Gruppe gemeinsam Bäume, berichtet die Tageszeitung „Jerusalem Post“. „Es war ein aufregendes Erlebnis, die Erde in meinen Fingern zu fühlen“, sagt Rykka, die Teilnehmerin, welche die Schweiz bei der Vorauswahl zum Eurovision Song Contest vertritt. Sie sei überrascht gewesen, wie grün Israel doch sei. Erwartet hatte sie, Wüstenland und keine Wälder vorzufinden. Der Zor‘a-Wald ist ein 11.000 Hektar großes Gebiet, in dem der Bibel nach schon Simson gelebt hat (Richter 13,25).

Naturkonzert aus Vogelgezwitscher und Winden

„Ihr seid alle aus Ländern gekommen, in denen Gott die Natur mit einem Reichtum an Wäldern gesegnet hat“, sagte das Vorstandsmitglied des JNF, Barbara Goldstein. Aber die Wälder in Israel hätten Menschenhände gepflanzt. Der Nationalfonds habe bis heute die israelische Natur mit 240 Millionen Bäumen aufgeforstet. „Mit euren 20 Bäumen reichert ihr das Heilige Land mit zusätzlichem Leben an“, freute sich Goldstein. Alle Musiker hätten ihre Klänge mit nach Israel gebracht. Jetzt aber böten ihnen zur Abwechslung der Wald, die Vögel und der Wind ein Naturkonzert. Die schwedische Hauptstadt Stockholm hält vom 10. bis zum 14. Mai den 61. Eurovision Song Contest ab. 43 Länder konkurrieren um die europäische Pop-Krone. Israel ist durch Hovi Star vertreten. Die Einladung der Musiker erfolgte auch auf das Bestreben des Tourismus-Ministeriums, des Außenministeriums und der Stadt Tel Aviv. (mm)

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