Von außen ist das vegane Steak nicht von einem echten zu unterscheiden

Von außen ist das vegane Steak nicht von einem echten zu unterscheiden

Veganes Rindersteak aus dem 3D-Drucker

Es schmeckt wie Fleisch und hat eine ähnliche Konsistenz – aber es besteht nur aus pflanzlichen Inhaltsstoffen: das neue vegane Steak der israelischen Firma „Redefine Meat“. Im kommenden Jahr will das Start-up sein neues Produkt auf dem Weltmarkt vertreiben.

REHOVOT (inn) – Ein israelisches Start-up hat nach eigenen Angaben das weltweit erste vegane Rindersteak hergestellt, das aus einem 3D-Drucker kommt. In den kommenden Monaten soll es in israelischen Restaurants getestet werden. Auf den weltweiten Markt wollen die Israelis ihr neues Produkt im Jahr 2021 bringen.

Das Start-up „Redefine Meat“ (Fleisch neu definieren) wurde 2018 unter dem Namen „Eat Jet“ gegründet. Sofort begann es mit der Herstellung von fleischähnlichen Produkten auf pflanzlicher Basis. Unlängst testete der israelische Chefkoch Assaf Granit das Rindersteak aus dem industriellen 3D-Drucker in den Räumen des Unternehmens in Rehovot. Er sagte, acht von zehn Menschen würden den Unterschied zu echtem Fleisch nicht bemerken.

„Sehr nah an der natürlichen Zusammensetzung von Fleisch“

Firmengründer Eschchar Ben-Schitrit sagte der Onlinezeitung „Times of Israel“, die pflanzlichen Zutaten seien ähnlich wie die Nahrung einer Kuh. Eiweiß aus Gemüse und Getreide diene als Grundlage für die Muskelstruktur des alternativen Fleisches. Pflanzenfett ersetze Rinderfett. Natürliche Aromen und Farben sorgten für den Blutfaktor und die Saftigkeit. Es lasse sich genauso braten oder kochen wie echtes Fleisch.

„Wir kommen sehr nah an die natürliche Zusammensetzung von Fleisch“, betonte Ben-Schitrit. Dies gelinge „Redefine Meat“ besser als anderen Unternehmen. Der 3D-Drucker sei wie ein Roboter, der die Zutaten miteinander vermischt. Der Preis für ein alternatives Steak werde ähnlich sein wie beim herkömmlichen Fleisch.

Einen für den israelischen Markt wichtigen Faktor hat das Start-up bereits erfüllt: Ein Koscherzertifikat des Oberrabbiners von Nes Ziona liegt vor. Das „Fleisch“ ist parve, also nach den jüdischen Speisegesetzen weder milchig noch fleischig. Deshalb können gläubige Juden es auch mit Milchprodukten verspeisen. Die Zertifizierung bliebe sogar gültig, wenn sich die Produktion auf Steaks ausweiten sollte, die wie Schweinefleisch schmecken. Doch die Konzentration liege derzeit auf Rind, weil die Rinderzucht zur Fleischproduktion eine riesige Gefahr für die Umwelt darstelle, sagte Ben-Schitrit.

Von: eh

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