Im vergangenen Winter gab es in weiten Teilen Israels überdurchschnittlich viele Regentage (Archivbild)

Im vergangenen Winter gab es in weiten Teilen Israels überdurchschnittlich viele Regentage (Archivbild)

Überdurchschnittliche Niederschläge dauern fort

Die Menschen im Norden Israels erleben eine überdurchschnittlich niederschlagsreiche Regensaison. Im Süden liegen die Werte hingegen unter dem Durchschnitt.

JERUSALEM (inn) – Die positive Niederschlagsbilanz in Israel setzt sich fort: Auch im April fiel in weiten Teilen des Landes überdurchschnittlich viel Regen. Das hat der meteorologische Dienst am Mittwoch bekanntgegeben.

Demnach war der April der fünfte Monat in Folge, in dem im Norden des Landes mehr Niederschläge gemessen wurden als sonst im Durchschnitt. Das hatte es seit dem Winter 1982/83 nicht mehr gegeben. In Südisrael lag die Regenmenge hingegen unterhalb des langjährigen Durchschnittes.

Wie die Tageszeitung „Yediot Aharonot“ berichtet, betrug der Niederschlag im Norden von Oktober bis April 130 bis 140 Prozent der durchschnittlichen Menge. Damit handelt es sich um den regenreichsten Winter seit der Regenzeit 2002/03. Im Süden wurden 70 bis 90 Prozent der durchschnittlichen Niederschläge gemessen.

Deutlich mehr Regentage

Auch die Zahl der Regentage ist überdurchschnittlich groß: An manchen meteorologischen Stationen in den Regionen Karmel, Obergaliläa und Nordgolan gab es bislang an 93 Tagen Niederschläge. Der langjährige Durchschnitt im Norden liegt bei 65 bis 75 Tagen in einer Saison. In Zentralisrael erlebten die Menschen 65 bis 70 Regentage, der Durchschnitt beträgt hier 50 bis 55 Tage.

Der nach fünf niederschlagsarmen Wintern in Folge erfreuliche Trend scheint sich auch im Mai fortzusetzen: Am Donnerstag zumindest meldeten die Meteorologen leichte Regenfälle in nördlichen Gefilden Israels.

Von: eh