Soll Computerspieler auch auf Reisen Spaß bringen: Der neue Intel-Prozessor für Laptops ist in Haifa entwickelt worden

Soll Computerspieler auch auf Reisen Spaß bringen: Der neue Intel-Prozessor für Laptops ist in Haifa entwickelt worden

Neue Intel-Prozessoren aus Haifa veröffentlicht

Diese neuen Intel-Prozessoren aus der Küstenstadt Haifa sollen Computerspieler auf der ganzen Welt glücklich machen. Die Veröffentlichung am Dienstag unterstreicht die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Israel und dem amerikanischen Technik-Riesen.

HAIFA / SANTA CLARA (inn) – Die US-Firma Intel hat am Dienstag laut Eigenaussage die „leistungsfähigste Generation von Prozessoren für Laptops“ veröffentlicht. Kreiert wurden sie im Entwicklungszentrum des Unternehmens in Haifa. Die sogenannten Intel-Kern-Mobil-H-Serie-Prozessoren sollen laut dem Wirtschaftsmagazin „Globes“ vor allem Spiele-Fans, die auf Reisen sind oder mobil erreichbar sein müssen, Freude bereiten.

„Unsere neue neunte Generation-Plattform ist designt worden, um Spieler, Gestalter und Nutzer glücklich zu machen, indem wir ihnen mehr von dem geben, was sie wollen“, sagte der Intel-Chef für Premium-Laptops, Frederik Hamberger. Die neuen Prozessoren besitzen demnach die Rechenpower von fünf Gigahertz und acht Kernen, dazu dünnere Systeme und eine deutlich verbesserte technische Verbindung zum drahtlosen Internet.

Das ist einerseits für Spiele mit aufwendiger Grafik relevant, aber auch für Nutzer, die hochauflösende Videos auf ihren Laptops schneiden und rendern wollen. Seit Dienstag werden Laptops von Marken wie zum Beispiel Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo und MSI mit den neuen Prozessoren ausgeliefert.

Intel beschäftigt 10.000 Israelis

Der Technik-Gigant Intel gründete seine israelische Zweigstelle in Haifa mit nur fünf Mitarbeitern im Jahr 1974. Heute gehört Intel Israel zu den größten Arbeitgebern des Landes und beschäftigt rund 10.000 Menschen. Das Entwicklungszentrum in Haifa konzentriert sich auf die Verbesserung von Prozessoren, Plattformen und Software für die Computer. Im Jahr 2011 entstand dort und im Kibbutz Jakum der Sandy-Bridge-Prozessor, der sich schnell zum am meisten verkauften Produkt der US-Firma bis zu diesem Zeitpunkt entwickelte.

Die gute Zusammenarbeit zwischen Intel und Israel zeigt sich auch an dem gemeinsamen Projekt mit dem Bildungsministerium 2012, um Schüler für Wissenschaft und Technik zu begeistern. Die US-Firma hat neben den Standorten in Haifa und Jakum auch Zentren in Kiriat Gat, Petach Tikva und Jerusalem. Im Februar 2018 kündigte Intel an, umgerechnet weitere 4,5 Milliarden Euro in die Chip-Herstellungs-Fabrik in Kiriat Gat zu investieren.

Von: mm

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