Mobileye stellt Unfallpräventionssysteme her

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Intel kauft israelischen Autozulieferer Mobileye

Es ist das größte Geschäft der israelischen Industrie: Der US-Konzern Intel erwirbt den israelischen Hersteller für Fahrerassistenzsysteme. Der Deal ist milliardenschwer.

SANTA CLARA / JERUSALEM (inn) – Der US-Chiphersteller Intel kauft den israelischen Autozulieferer Mobileye. Umgerechnet 14,3 Milliarden Euro zahlt das amerikanische Unternehmen für den Kameratechnik-Spezialisten Mobileye, das sind pro Aktie 63,54 US-Dollar. Laut dem israelischen Wirtschaftsmagazin „Globes“ ist es das größte Geschäft in der Industriegeschichte des Landes.

Intel will sich mit dem Kauf „als führender Technologie-Anbieter im schnell wachsenden Markt der hoch- oder vollautomatischen Fahrzeuge positionieren“, teilte der Konzern am Montag mit. Das US-Unternehmen schätzt die Wachstumschancen des Marktes für Daten-, Service- und Fahrzeugsysteme auf 70 Milliarden Dollar bis 2030 ein.

Kamera als „Auge des Autos“

Der Wirtschaftskorrespondent der israelischen Nachrichtenseite „The Marker“, Israel Fischer, beschreibt die Mobileye-Technologie als „ziemlich einzigartig in der Autoindustrie“. „Diese Kameras sind sozusagen die Augen des Autos.“ Sie erstellten eine Karte der Umgebung. Die Google-Schwesterfirma Waymo ist ein prominenter Rivale und setzt im Gegensatz zu Mobileye auf Laser-Radare.

Durch den Kauf werden „die Spitzen-Technologien beider Firmen verbunden, einschließlich Intels hochleistungsfähiger EDV- und Konnektivität-Kenntnis und Mobileyes führenden Wissens über Computervision“. Dies soll „automatisierte Fahrlösungen von der Cloud durch das Netzwerk zum Auto bringen“.

Ziv Aviram und Amnon Shashua gründeten Mobileye 1999. Der Hersteller für Fahrerassistenzsysteme stattet unter anderem Fahrzeuge von BMW aus. Laut „Globes“ soll Intels neu gegründete Organisation für autonomes Fahren ihren Sitz in Israel haben.

Von: mab

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