Insgesamt vergibt die katarische Fluggesellschaft 100.000 kostenlose Tickets

Insgesamt vergibt die katarische Fluggesellschaft 100.000 kostenlose Tickets

Katarische Airline vergibt Gratis-Tickets auch an Israelis

Israel ist nicht einmal auf den Landkarten von Qatar Airways verzeichnet. Dennoch sollen auch Israelis in den Genuss kostenloser Flüge kommen. Schließlich kenne das Coronavirus ebenso keine Grenzen, lautet die Begründung.

DOHA (inn) – Israelis können kostenlose Tickets von Qatar Airways erhalten. Das sagte der Geschäftsführer der Fluggesellschaft, Akbar al-Baker, in einem Interview des amerikanischen Nachrichtensenders CNN am Montag. Qatar Airways vergibt insgesamt 100.000 Gratis-Karten an Menschen mit einem medizinischen Beruf, um ihnen für ihren Einsatz im Kampf gegen das Coronavirus zu danken.

In Frage kommen dafür laut Al-Baker Menschen aus „jedem einzelnen Land der Welt, auch aus unseren Nachbarländern, einschließlich dem Staat Israel“. Im Bereich der Medizin „gibt es keine Grenzen“, sagte Al-Baker. Jedes Land bekomme proportional zu seiner Bevölkerungszahl einen Anteil von den 100.000 Tickets.

Demnach zählen dazu auch Länder, denen gegenüber Katar als feindselig gilt, wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Die Tageszeitung „Jerusalem Post“ merkt an, dass auf Landkarten der Fluglinie der Staat Israel nicht einmal verzeichnet sei. Katar gilt als ein Hauptunterstützer der Terror-Organisation Hamas im Gazastreifen.

Die Vergabe der kostenlosen Karten startete am Dienstag und läuft bis zum 18 Mai. Interessierte können ein Online-Formular ausfüllen, um einen Gutscheincode zu erhalten. Diesen können sie bei ihrer nächsten Flugreise mit der Airline einlösen und noch eine Begleitperson kostenlos mitnehmen.

Politisches Tauwetter im Golf hält an

In der Corona-Krise lassen auch andere Golfstaaten mehr Kontakt mit Israel zu. Kürzlich verlautbarte die UN-Botschafterin der VAE, Lana Zaki Nusseineh, öffentlich, dass ihr Land für die Forschung an einem Impfstoff mit Israel zusammenarbeiten wolle. Zudem haben bei dem medizinischen Zentrum in Tel HaSchomer das Land Bahrain und ein anderer, aus Diskretion nicht genannter Golfstaat an der Anti-Corona-Strategie der Klinik Interesse bekundet. Das nicht identifizierte Land sei in der Golfregion „zentral“ und Mitglied des Golfrates, dem Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Oman angehören.

Von: tk

Sie können sich über Disqus, Facebook, Twitter oder Google anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen ein, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die unsachliche Formulierungen oder externe Links enthalten. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1.600 Zeichen (einschließlich Leerzeichen) nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei der Christlichen Medieninitiative pro e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus

„Aktuell, informativ und relevant versorgt Israelnetz seine Leserinnen und Leser mit kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Themen nun schon seit 20 Jahren. Damit bringt Israelnetz den jüdischen Staat den Menschen näher und vermittelt ein umfassendes Bild Israels. Mein Dank und meine allerbesten Wünsche für eine erfolgreiche Zukunft gehen an den Initiator, die Christliche Medieninitiative pro e.V. Eine vielfältige und glaubwürdige Berichterstattung ist für eine demokratische Gesellschaft bedeutsam.“

Uwe Becker, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

Israelnetz Newsletter

Lesen Sie die Nachrichten werktäglich auf Ihrem Bildschirm.