Von EU und UNO gefördert: Die Grabstätte Nabi Mussa
Von EU und UNO gefördert: Die Grabstätte Nabi Mussa
Muslime vermuten hier Moses Grabstätte.
Muslime vermuten hier Moses Grabstätte.

UNO und EU fördern Tourismus im Westjordanland

JERICHO (inn) – Die Vereinten Nationen und die Europäische Union haben am Dienstag ein neues Entwicklungsprogramm für den palästinensischen Tourismus in Gang gebracht. Für 5 Millionen Euro soll eine historische Stätte im Gouvernement Jericho ausgebaut werden.

Bei der Zeremonie waren der Premier im Westjordanland, Rami Hamdallah, sowie Vertreter des UN-Entwicklungsprogrammes (UNDP) und der EU zugegen. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt. Die Stätte Nabi Mussa („Prophet Mose“) soll ein Gästehaus und ein Touristenzentrum erhalten. Dies meldet die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA unter Berufung auf eine Mitteilung der Europäischen Union. In Nabi Mussa befindet sich nach islamischer Tradition das Grab des biblischen Propheten Mose.

Der EU-Vertreter John Gatt-Rutter sagte bei der Feierstunde: „Ich bin erfreut, dieses neue touristische Entwicklungsprogramm an einer der großen kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten in Palästina, Makam Nabi Mussa, zu eröffnen. Die historischen Stätten in Palästina sind nicht nur wichtig wegen ihrer Kulturwerte und ihres reichen Erbes, sondern auch wegen ihres Potentials, Wohlstand zu fördern, indem sie den Tourismus und die Geschäftsmöglichkeiten ankurbeln.“

Die UNDP-Leiterin, die frühere neuseeländische Regierungschefin Helen Clark, sagte: „Mit mehr als 12.000 größeren archäologischen Stätten und rund 60.000 historischen Gebäuden sind palästinensische Städte reich an kulturellem Erbe. Mit angemessener Investition gibt es unglaubliche Möglichkeiten für einen verstärkten Tourismus, der die Einnahmen und Arbeitsplätze schaffen würde, die entscheidend für eine nachhaltige Entwicklung sind.“

Die EU hat die vollständige Finanzierung des Programmes übernommen. Die UNDP ist für die Umsetzung zuständig. Dabei arbeitet sie eng mit der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und örtlichen Vertretern zusammen. Die Kooperation zwischen EU und UNDP begann 2013 mit einem Projekt, das ein Kulturerbe in der Jerusalemer Altstadt bewahren sollte.

Von: eh

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