Palästinenser unterstützen Totes Meer bei "Naturweltwunder-Wettbewerb"

JERICHO / BETHLEHEM (inn) - Das palästinensische Tourismusministerium unterstützt die Kampagne, die das Tote Meer beim Wettbewerb "Neue sieben Wunder der Natur" nach vorne bringen will. Israel und Jordanien arbeiten bereits seit Monaten mit Werbemaßnahmen an dem Projekt.

Die palästinensische Tourismusministerin Chulud Daibes erklärte, dass ihr Ministerium bei der Kampagne mitmache, um "unser Besitzrecht an Teilen des Toten Meeres zu unterstreichen und Israel daran zu hindern, vollständige Kontrolle darüber zu beanspruchen". Die Veranstalter des weltweiten Onlinewettbewerbs, bei der sieben Naturwunder gewählt werden sollen, verlangten außerdem, dass alle drei Seiten, die Grenzen zum Toten Meer hätten, an der Kampagne teilnähmen. Das berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur "Ma´an". Sollte das Tote Meer zu einem der sieben Naturwunder gewählt werden, würden die Palästinenser vorerst nicht davon profitieren, sagte Daibes. Der Grund: Israel habe noch immer Kontrolle über die Küste der West Bank.

Abstimmung endet am 11. November

Die Kampagne des Tourismusministeriums umfasse neben Werbespots in Fernsehen und Radio auch ein Informationsprogramm für Schulen, teilte das Ministerium mit.

Die Idee zu der neuen Liste der sieben größten Naturwunder der Welt hatte der Schweizer Filmemacher, Abenteurer und Millionär Bernhard Weber. Die Veranstalter erwarten, dass sich bis zum 11. November 2011 eine Milliarde Menschen an der Abstimmung im Internet beteiligen.

Für den Wettbewerb waren mehr als 400 Vorschläge aus aller Welt eingereicht worden. Zu den 28 Finalisten sind auch der süddeutsche Schwarzwald, der Grand Canyon (Vereinigte Staaten), die Jeita-Grotte (Libanon) und der Tafelberg (Südafrika) in der Endausscheidung.

Von: M. Breckner

Sie können sich über Disqus, Facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen ein, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die unsachliche Formulierungen oder externe Links enthalten. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1.600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungs- bedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei der Christlichen Medieninitiative pro e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus