Israels Tourismus wächst weiter

JERUSALEM (inn) - Rund 3,6 Millionen Menschen haben Israel im vergangenen Jahr besucht. Damit zählte das Land 17 Prozent mehr Touristen als im Jahr zuvor. Die Statistik bezieht sich auf das jüdische Jahr 5771, das am 28. September zu Ende geht.

Drei Millionen Menschen blieben länger als eine Nacht, eine Steigerung um 21 Prozent. Der reisestärkste Monat war der Oktober 2010 - rund 404.000 Reisende verzeichnete das Tourismusministerium.

Das größte Wachstum des vergangenen jüdischen Jahres meldet die Branche der Kreuzfahrtschiffe. 208.000 Urlauber unternahmen eine Schiffsreise mit Stopp in Israel, 68 Prozent mehr als im Jahr davor. Der eingehende Tourismus bescherte Israel Einnahmen von 2,8 Milliarden Euro. Das sind 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die meisten Besucher kamen aus den USA. Rund 630.000 Amerikaner reisten vergangenes Jahr nach Israel. Gleich danach folgt Russland mit 560.000 Besuchern, gefolgt von Frankreich mit 290.000 Reisenden.

Tourismusminister Stas Misezhnikov machte darauf aufmerksam, dass Israel trotz einiger negativer Vorfälle den Tourismusverkehr aufrechterhalten und sogar verstärken konnte. Als Grund gibt Misezhnikov ein gefördertes und geplantes Marketing an, das auch im kommenden Jahr weitergeführt werden solle. "Israel ist eine touristische Herausforderung für jeden israelischen und ausländischen Touristen. Die bevorstehende Ferienzeit bietet sich für eine Reise an und ich fordere jeden auf, diese zu nutzen, die Sehenswürdigkeiten zu besuchen und Israels Erbe und Geschichte kennen zu lernen", sagte Misezhnikov.

Das Tourismusministerium rechnet für die jüdischen Feiertage im Herbst mit über 300.000 Besuchern in ganz Israel. Unter anderem kontrollieren Prüfer des Ministeriums die Vorbereitungen in den Hotels und die Hygiene in den Sehenswürdigkeiten und Geschäftszentren im Land, um den in- und ausländischen Touristen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Die Touristeninformationen in Jerusalem, Eilat und Nazareth sollen während der Ferien regelmäßig zur Verfügung stehen und das Büro am Flughafen Ben-Gurion soll durchgängig geöffnet haben.

Von: S. Zacharias

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