Tausende Israelis kamen in Be'er Scheva wegen der im Gazastreifen vermissten Israelis zusammen

Tausende Israelis kamen in Be'er Scheva wegen der im Gazastreifen vermissten Israelis zusammen

Tausende fordern die Rückgabe der Israelis im Gazastreifen

Es sind vier Leidensgeschichten, der sich tausende Menschen annehmen: Auf einer Kundgebung fordern sie die Rückgabe der im Gazastreifen vermissten Israelis. Dabei werden auch Vorwürfe an die Gesellschaft laut.

BE'ER SCHEVA (inn) – Etwa 8.000 Menschen haben am Mittwoch in Be'er Scheva für die Rückgabe der im Gazastreifen zurückgehaltenen Israelis demonstriert. Auf der Kundgebung forderten sie die Überführung der Leichen von Hadar Goldin und Oron Schaul. Beide sind im Gazakonflikt 2014 gefallen. Die Terror-Organisation Hamas hält zudem die beiden Zivilisten Avera Mengistu und Hischam al-Sajed gefangen.

Zu den Hauptrednern im Amphitheater der Wüstenstadt gehörten die Verwandten der vermissten Israelis. Simcha Goldin, der Vater von Hadar Goldin, sagte laut der Zeitung „Yediot Aharonot“: „Kann mir jemand erklären, warum Tausende aus dem Gazastreifen nach Israel zur Arbeit kommen, während mein Sohn noch immer dort ist?“

Vorwurf des Rassismus

Der Bruder von Avera Mengistu, Ilan Mengistu, wirft der Regierung Untätigkeit vor und führt dies auf Rassismus zurück: „Hätten sie (die Israelis) ein Kind mit einer anderen Hautfarbe anders behandelt? Ein Kind aus Caesarea? Das Land hätte alles dafür getan, um das Kind zurückzubringen.“ Die Einwohner von Caesarea gelten als wohlhabend. Der Küstenort mit 5.000 Einwohnern ist die einzige privat verwaltete Kommune in Israel.

Oron Schaul fiel am 20. Juli 2014 im Kampf gegen die Hamas. Hadar Goldin wurde am 1. August 2014 bei einem Hinterhalt der Terrorgruppe getötet. Mehr als einen Monat später, am 7. September, verirrte sich Avera Mengistu, ein äthiopischer Jude, in den Gazastreifen. Er gilt als psychisch labil, ebenso wie der Beduine Hischam Al-Sajed, der am 20. April 2015 in den Gazastreifen kam.

Die Veranstaltung ist Teil einer Kampagne, die die Familien der Vermissten Mitte Februar ins Leben gerufen haben. Sie soll bis zu den Parlamentswahlen am 2. März anhalten.

Von: df

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