Szene des Terroranschlags: Ein Wagen des Roten Davidstern fährt Verletzte ins Krankenhaus

Szene des Terroranschlags: Ein Wagen des Roten Davidstern fährt Verletzte ins Krankenhaus

Mehrere Verletzte bei Terrorangriff

Ein Palästinenser hat an einem belebten Platz in Petah Tikva auf Israelis geschossen. Er verletzte mehrere Personen und wurde nach einer kurzen Flucht verhaftet.

PETAH TIKVA (inn) – Ein Terrorist aus dem Westjordanland hat am Donnerstagnachmittag vier Israelis bei einem Angriff in Petah Tikva verletzt. Ein Mann und eine Frau, beide etwa 50 Jahre alt, und eine 30-Jährige erlitten Schusswunden. Ein Mann im Alter von etwa 40 Jahren wurde mit einem Schraubendreher verletzt, als er den Angreifer überwältigen wollte. Ein weiterer Mann wurde am Kopf verletzt, nachdem ihn die Menschenmenge fälschlicherweise für den Terroristen gehalten und angegriffen hatte.

Waffe versagte im Laden

Der Vorfall ereignete sich gegen 17 Uhr Ortszeit auf der zentralen Baron Hirsch-Straße nahe des Marktes. Der 19-jährige Angreifer, der illegal aus Nablus nach Israel eingereist war, schoss zunächst auf Passanten. Er floh anschließend. In einem Laden für Nähmaschinen streikte seine selbstgebaute Waffe. Eine Gruppe von Personen überwältigte ihn; einer von ihnen nutzte dazu eine der Nähmaschinen. Der Terrorist wehrte sich mit einem Schraubendreher, den er sich griff, und verletzte dabei eine Person.

Ein Mediziner des Roten Davidstern sprach von Aufstand und Chaos am Anschlagsort, als er dort ankam. Die Verletzten wurden zunächst vor Ort behandelt, bevor sie in das Krankenhaus kamen. Neben den Verletzten erlitten drei Israelis einen Schock.

Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel verurteilte den Angriff noch am selben Abend „auf das Schärfste“. Der Plan des Terroristen sei zwar nicht aufgegangen, aber schon der Versuch zeige das „menschenverachtende Kalkül“. Die Tat sei durch nichts zu rechtfertigen. „Wir stehen in enger Freundschaft fest an der Seite Israels, für dessen Sicherheit wir in besonderer Weise Verantwortung tragen.“

Von: df

Dieser Artikel wurde zuletzt am 9. Februar um 19.04 Uhr aktualisiert.

Sie können sich über Disqus, facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse ein. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Um Missbrauch zu vermeiden, werden wir Ihren Kommentar erst nach Prüfung auf unserer Seite freischalten. Wir behalten uns vor, nur sachliche und argumentativ wertvolle Kommentare online zu stellen. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 900 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein beim Christlichen Medienverbund KEP e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus

Anzeige