Die Abgeordneten aus verschiedenen Fraktionen kamen auch mit Parlamentariern aus der Knesset ins Gespräch

Die Abgeordneten aus verschiedenen Fraktionen kamen auch mit Parlamentariern aus der Knesset ins Gespräch

Abgeordnete auf virtuellem Israel-Besuch

Wegen der Corona-Beschränkungen ist ein Besuch in Israel zur Zeit nicht möglich. Abgeordnete stiegen deswegen nun auf eine virtuelle Variante um.

JERUSALEM / BERLIN (inn) – Erstmals hat eine Delegation der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe Israel virtuell besucht. An dem digitalen Treffen nahmen Vertreter unterschiedlicher Fraktionen teil. Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe ist der FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff.

Empfohlene redaktionelle Inhalte

An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte, die unser redaktionelles Angebot ergänzen. Mit dem Klick auf "Externe Inhalte anzeigen" stimmen Sie zu, dass wir diese und zukünftige externe Inhalte anzeigen dürfen. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.

Weitere Hinweise finden Sie in unseren Cookie-Richtlinie.

Nach Teilnehmerangaben standen eine Videokonferenz mit der deutschen Botschafterin Susanne Wasum-Rainer, Gespräche mit Knessetmitgliedern sowie ein virtueller Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem auf dem Plan. Die deutschen Abgeordneten interessierten sich auch für die innenpolitische Lage in Israel. Der Grünen-Parlamentarier Dieter Janecek äußerte im Vorfeld auf Facebook, Israel drohe „ein weiterer massiver Rechtsruck“.

Botschafterin Wasum-Rainer sprach von einer „erfolgreichen Premiere“ und einer „großartigen Art des Zusammentreffens, bis das Reisen wieder möglich ist“. Die Diplomatin kam auch zu einem Austausch mit Knesset-Sprecher Jariv Levin zusammen – dies aber nicht digital, sondern physisch.

Von: ser