Der ungarische Außenminister Szijjártó (l.) bekundete nach dem Treffen mit Aschkenasi Unterstützung für den amerikanischen Nahostplan

Der ungarische Außenminister Szijjártó (l.) bekundete nach dem Treffen mit Aschkenasi Unterstützung für den amerikanischen Nahostplan

Ungarischer Außenminister Szijjártó: Dialog auf Grundlage des Trump-Plans unterstützen

Kaum ein europäisches Land zeigt seine Unterstützung für den Nahostplan der US-Regierung so deutlich wie Ungarn. Das wird auch bei einem Kurzbesuch von Außenminister Szijjártó in Jerusalem deutlich.

JERUSALEM (inn) – Ungarn will Israel auch in Zukunft unterstützen und zu einem fairen Umgang mit dem Land aufrufen. Das versicherte Außenminister Péter Szijjártó (Fidesz) am Montag bei einem Kurzbesuch in Jerusalem. Er traf mit seinem Amtskollegen Gabi Aschkenasi (Blau-Weiß) und mit Regierungschef Benjamin Netanjahu (Likud) zusammen.

Nach dem Treffen mit Aschkenasi dankte dieser dem osteuropäischen Land für die starke Haltung gegen anti-israelische Entscheidungen in internationalen Gremien. „Ungarn versteht Israels Standpunkte, und dass es derzeit bedeutsame regionale Gelegenheiten gibt“, sagte der israelische Außenminister. Zu nennen sei vor allem US-Präsident Donald Trumps Friedensinitiative. „Es ist ein wichtiger Meilenstein für die Region.“

Szijjártó: Trumps Friedensplan birgt gute Chancen

Szijjártó merkte laut Mitteilung seines Ministeriums an: „Ungarn und Israel gehören zu den Ländern, die am häufigsten in internationalen Organisationen und in den internationalen Medien angegriffen werden.“ Friede und Stabilität in Nahost liege auch im ungarischen Interesse. „Viele Pläne wurden entworfen, aber sie sind gescheitert. Der Plan, der jetzt vom Weißen Haus vorangebracht wurde, hat die größte Chance, als Grundlage für einen vorausblickenden Prozess zu dienen, um Frieden und Sicherheit zu schaffen. Wir müssen geduldig sein und die Dialoge unterstützen, die auf Grundlage des Planes verwirklicht werden. Und wir müssen zuversichtlich sein, dass sich die Parteien miteinander an den Verhandlungstisch setzen.“

Ein Gesprächsthema war die iranische Bedrohung. Ungarn sitzt im Aufsichtsrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). Es habe eine wichtige Rolle beim jüngsten Bericht gehabt, der iranische Verstöße gegen internationale Verpflichtungen bemängelte, sagte Aschkenasi.

Zudem traf sich Szijjártó mit Premierminister Netanjahu. Auch dieser lobte die ungarische Haltung gegenüber Israel in internationalen Foren und in der Europäischen Union. Die beiden Länder unterzeichneten zwei Abkommen: Eines soll 50 Israelis ein Stipendium für ein Studium an einer ungarischen Universität ermöglichen. Das andere befasst sich mit einer Zusammenarbeit in der Weltraumforschung. Szijjártó kam nur für einen halben Tag nach Israel. Die Palästinensischen Autonomiegebiete besuchte er nicht.

Von: eh

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