Bislang kann sich weder Gantz (re.) noch Netanjahu als Wahlsieger sehen

Bislang kann sich weder Gantz (re.) noch Netanjahu als Wahlsieger sehen

Gantz knapp vor Netanjahu – oder beide gleichauf

Es bleibt spannend: Erste Wahlprognosen sagen einen leichten Vorsprung für Blau-Weiß vor dem Likud voraus. Aber der Abstand ist gering.

JERUSALEM (inn) – Bei den 22. Knessetwahlen zeichnet sich das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Um 22 Uhr veröffentlichten drei israelische Sender ihre ersten Prognosen. Der Likud von Premier Benjamin Netanjahu und Blau-Weiß von Benny Gantz erhielten der Rundfunkanstalt „Kan“ zufolge je 32 Mandate. Andere Prognosen sprechen von 34 oder 33 Sitzen für Blau-Weiß und 33 oder 31 für den Likud.

Auf Platz 3 liegt die arabische „Vereinigte Liste“ mit 11 bis 13 Sitzen. Darauf folgen Israel Beiteinu (8–10), Schass (8–9), das Vereinigte Tora-Judentum (8), Jamina (6–8), die Arbeitspartei (5–6) und das Demokratische Lager (5–6). Die radikale Kleinpartei Otzma Jehudit ist an der 3,25-Prozenthürde gescheitert.

Eine Regierungsbildung ist derzeit weder im rechten Lager noch im Mitte-Links-Lager möglich. Die absolute Mehrheit liegt bei 61 Sitzen. Der Likud und seine möglichen Koalitionspartner kämen laut „Kan“-Prognose auf 56 Mandate, Blau-Weiß und die möglichen Partner samt der „Vereinigten Liste“ auf nur 54. Sollte sich die Partei des ehemaligen Verteidigungsministers Avigdor Lieberman, Israel Beiteinu, einem der beiden Lager anschließen, hätte dieses eine absolute Mehrheit.

Ein erstes vorläufiges Endergebnis ist nicht vor Donnerstag zu erwarten. Denn die Stimmen der Briefwahl und der Soldaten werden erst später ausgezählt. Die Wahlbeteiligung liegt bei 69,4 Prozent – und damit anderthalb Prozentpunkte höher als bei den vorigen Wahlen im April.

Von: eh

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